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Dienstag 29.11.2011

Grosser Einsatz für das «Hobby mit Sackgeld»

Am Samstag hat Martino Ciano im EM-Kampf seinen bisher wichtigsten Titel gewonnen. Damit vermag der Berner aber höchstens seine Spesen zu decken. Und wieder landet Martino Ciano einen Treffer. Hart schlägt seine Faust auf des Gegners Rippen auf, dann ein Tritt, der Getroffene taumelt, blickt benommen. Ciano strebt den Knock-out an, doch der Ringrichter zeigt Erbarmen mit dem überforderten Gegner Idir Maksoud aus Frankreich, bricht den Kampf nach technischem K.o. ab - und erklärt Martino Ciano zum Sieger und somit zum neuen Thaiboxeuropameister. Der Triumph des Lokalmatadoren vermag das Publikum in der ausverkauften Aula der Schule Worbboden zu begeistern - für den Berner Ciano ist das der zweite Titel innerhalb von zwei Monaten. Anfang Oktober gewann er den nationalen Titel und steht in seiner Thaiboxbilanz nun bei 26 Siegen in 32 Profikämpfen. Verlockende Aussichten, steigende Preisgelder - könnte man meinen.

Arbeit und Leidenschaft
Eigentlich aber ist Martino Ciano froh, ein weiteres Jahr seine Leidenschaft und seine Arbeit unter einen Hut gebracht zu haben, Seine Leidenschaft ist der Kampfsport, seine Arbeit Sicherheitsbeamter, und trotz Profistatus im Boxen wie im Thaiboxen beträgt Cianos Pensum im Bundeshaus, wo er im parlamentseigenen Sicherheitsdienst tätig ist, fast 100 Prozent. «Weder Boxen noch Thaiboxen kommen in der Schweiz über den Status einer Randsportart hinaus», erklärt der 33-Jährige. Cianos Welt, das sind die kleinen Seilquadrate, die meist provisorischen in einem Schweizer Provinzschulhaus und nur ganz selten die grösseren Ringe vor volleren Rängen wie der im Berner Kursaal oder jener im Sternensaal in Monaco. «In anderen Ländern würde sich Kampfsport mit meinem Aufwand durchaus lohnen», sagt
Ciano. Der Sieg vom Samstag, der ihm den EM-Titel nach WFC- Norm (World Fighters Council) einbringt, ist der wichtigste in seiner bisherigen Karriere, mit dem Preisgeld und der Antrittsgage vermag Ciano aber höchstens die Arzt- und Massagekosten sowie übrige Spesen zu decken. «Die Schweizer Szene ist sehr klein», nennt Ciano eine der
Ursachen für den darbenden Kampfsport hierzulande. In seiner Gewichtsklasse (bis 63,5 kg) ist er laut der Datenbank Boxrec.com einziger Schweizer Profi.

Boxen: Mittel zum Zweck «Das mache ich, seit ich 15 bin», lautet Cianos klares Bekenntnis zum Muay-Thai, der thailändischen Kickboxvariante. Doch irgendwann merkte der wendige, technische Kämpfer, dass die Handarbeit, also das Boxen an sich, noch immer die wichtigste Grundlage zum Erfolg ist. So kam er zum Berner Kultboxtrainer Bruno Arati. Heute ist Martino Ciano eines der Zugpferde der Berner Agentur Boxing Kings. Zusammen mit Thaiboxduellen kommt er so auf bis zu sieben Profikämpfe pro Jahr - ein hoher Aufwand für ein «Hobby mit Sackgeld», wie Ciano sagt. Natürlich aber macht er weiter, und vielleicht erhält Kampfsport ja irgendwann unerwarteten Aufwind, schliesslich begegnet ihm Sportminister Ueli Maurer im Bundeshaus ziemlich oft. «Nach einem Zuschuss habe ich jedoch noch nicht gefragt», gibt Ciano lachend zu.

Moritz Marthaler


 

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